Wir über uns

Das Österreichische Komitee für Soziale Arbeit (ÖKSA) wurde 1956 rund um die Thematik der Ungarn-Flüchtlinge in Kooperation mit dem Flüchtlings-Hochkommissar der Vereinten Nationen etabliert und wurde letztlich zu einer Kommunikationsplattform der zentralen Akteure österreichischer Sozialpolitik.

Seit seiner Gründung zeichnet sich das ÖKSA durch eine zweifache Ausrichtung aus.

Zum einen vereinigt diese Plattform Organisationen aus dem Bereich der freien Träger der Wohlfahrt (Caritas, Diakonie, Volkshilfe, Hilfswerk, Rotes Kreuz, Jugend am Werk, Lebenshilfe,Arbeiter-Samariter-Bund), die ministerielle Sozialbürokratie (Sozialministerium) und die einschlägigen Fachabteilungen der Ämter der einzelnen Landesregierungen.
Zum anderen fungiert das ÖKSA als Nationalkomitee Österreichs zum Internationalen Council on Social Welfare (ICSW).

Das ÖKSA als überparteiliches und fachliches Gremium steht als offene Dialog- und Koordinationsplattform zur Verfügung. Diese Koordinationsrolle zeigt sich immer wieder in den jährlichen öffentlichen Konferenzen zu sozialpolitischen Themen, bei denen die große Zahl der Anwesenden deutlich macht, dass nicht nur ein großes Interesse, sondern auch eine hohe Bereitschaft zur Auseinandersetzung besteht.

Inhaltlich sind dem ÖKSA besonders die Bedürfnisse und Rechte von Menschen mit Behinderungen sowie älterer Menschen und ihrer Angehöriger ein Anliegen, aber auch andere wesentliche Fragen der Sozialarbeit werden regelmäßig im Rahmen von Workshops, Expertengesprächen und bundesweiter Tagungen aufgegriffen, aufbereitet und diskutiert. Dabei haben Menschen aus der Praxis die Gelegenheit zu berichten, wie sie Auswirkungen von politischen Entscheidungen auf den Alltag der Betroffenen miterleben und können Forderungen und Erkenntnisse direkt an die Politik weitergeben. Die Ergebnisse der Tagungen werden immer dokumentiert und stehen Interessierten zur Verfügung. » Publikationen

Jahreskonferenzen und Interne Tagungen des ÖKSA leben vom Dialog, von der Begegnung zwischen den verschiedenen Ebenen der sozialen Arbeit in den NGOs, in den Ländern und im Bund sowie vom Dialog zwischen Theorie und Praxis. Letztendlich von den Begegnungen zwischen Menschen auf ganz persönlicher Ebene.

» Statuten

Irene Köhler
Geschäftsführerin